3 Stiche

Nein, es ist nichts Schlimmes passiert, macht euch keine Sorgen…

So sollte so ein Artikel nicht beginnen, muß er aber. Christian hat den Abend in der Kaiserswerther Diakonie verbracht, und eine „Medaille für Mut und Tapferkeit beim Arzt“ nach Hause getragen, sowie ein kleines Stückchen rasierte Kopfhaut und drei Stiche darauf.

Lisa und er taten, was sie am frühen Abend gern mal tun, sie tobten auf dem Sofa. Sie laufen auch mal auf der breiten Lehne entlang, und sie fallen auch schon mal nach hinten in die Spielecke herunter. Ist beiden schon passiert, hat auch schon mal die eine oder andere Beule gegeben, aber, wie sagt Artikel 3 des Kölschen Grundgesetzes – „ett hett noch immer joht jejange.“ Heute nicht (wie im übrigen in Köln das Kölsche Grundgesetz seit dem Einsturz des Stadtarchivs vor zwei Wochen ja auch nicht mehr uneingeschränkte Gültigkeit aufweist). Heute fiel Christian mit dem Kopf gegen die Legokiste. Also gab es Blut und einen ziemlich unschönen Riß, wenn auch keine Anzeichen einer Gehirnerschütterung. Trotzdem, das sollte ein Arzt ansehen.

Also auf nach Kaiserswerth. Großes Lob für eine sympathische und kompetente Kinderkrankenschwester und einen sympathischen und kompetenten Assistenzarzt. Nachdem auch sie eine Gehirnerschütterung ausgeschlossen hatten, kam örtliche Betäubung und die oben erwähnten drei Stiche, auf die jeder Pirat neidisch wäre. Immer begleitet von freundlichem Auf-den-Patienten-Eingehen, ohne jede Wartezeit, besser behandelt kann man sich nicht fühlen.

Ein Gedanke zu “3 Stiche

  1. Update: Am vergangenen Mittwoch hat die Nonna, die ja diplomierte Krankenschwester ist, die Fäden gezogen. Alles ist gut.

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