Mehr als Zähne

Während sich abzeichnet, daß die Zähne 15 und 16 unten durchbrechen werden, läßt sich so viel mehr berichten… Wie schon viele Kinder, ist auch Christian während des Urlaubs in die Höhe und vor allem in die Reife geschossen, hat die Babyzüge aus dem Gesicht verloren. Sonnenbräune und das sonnenblondierte Haar sehen herrlich lausbubenhaft aus. Und ein Lausbub ist er auch, er klettert überall drauf, geht auf jeden Wau-Wau zu, und schreckt auch sonst vor nichts zurück.

Gleichzeitig ist er trotzdem anhänglicher geworden. In der Krabbelgruppe auch nur kurze Zeit allein gelassen zu werden ist für ihn gar nicht akzeptabel, vor den Ferien ging das bei Katja schon wunderbar.

Er weiß sich absolut verständlich zu machen, auch wenn Sprache noch nicht so seine Stärke ist. Aber er packt seinen Papi einfach und schleppt ihn ab, wenn er etwas braucht. Und verstehen kann er schon eine ganze Menge, das merkt man deutlich.

Vätertage

Seit Barbara wieder einige Wochentage im Büro arbeitet, sind Christian und ich ab und zu allein miteinander, ganz genauso, wie es früher mit Lisa der Fall war. Und da machen wir dann schon mal Mini-Ausflüge zusammen, an den Rhein zum Beispiel. Außerdem gibt es dann gemeinsames Mittagessen, und es ist sehr interessant, im Rückblick zu sehen, wie sich doch die Bilder gleichen…

Tütata

Dieser Dreiklang (wenn man ihn korrekt singt) ist bekanntlich die Hupe der Schweizer Postautos, und originellerweise aus Rossinis Oper „Wilhelm Tell“. Singt man ihn etwas anders, hört man – was? Richtig, ein Feuerwehrauto, und damit Christians Einstieg in die Welt der Drei-Silben-Wörter.

Sein Vokabular wächst nämlich stetig, wenn auch nicht eben dramatisch. Neben Tieren (überwiegend „Wauwau“, aber auch ein paar „Iaa“) kennt er z. B. die „Puppe“ seiner Schwester. Und seit gestern eben auch das „Tütata“, es gilt noch für alle Autos, neben Tieren seine zweite große Vorliebe beim Bilderbuchangucken.

P. S. Zähne hat er 11.